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Der Traum

Ich begebe mich ins Bad und kämme mir meine Haare. So Blond wie sie sind, könnte man meinen sie wären gebleicht. Aber dies war nicht der Fall. Ich hatte sie von meiner Mum geerbt. Als ich so darüber nachdachte hörte ich Geräusche aus meine Küche. So neugierig wie ich war, ging ich dort hin. Ein Teller war heruntergefallen, aber warum? Ich kniete mich hin und nahm die Scherben auf. So tollpatschig, wie ich nun mal bin, schnitt ich mir natürlich in die Hand. Das Blut tropfte auf den Boden. Es entstand eine kleine Pfütze und mir wurde schlecht. Blut konnte ich noch nie sehen. Ich schmiss die Scherben in den Müll und wusch mir erstmals die Hände. Das Wasser färbte sich rot. Ich stellte es ab und ging ins Bad um mir ein Pflaster zu holen, welches natürlich auch auf die Wunde passte. Sobald ich mich verarztet hatte, härte ich wieder ein Geräusch. Diesmal lauter! Leise, wie eine Katze, schlich ich in den Flur, in das Wohnzimmer rund dann zu meiner Haustür. Sie war verschlossen. Wieder ein Geräusch! Diesmal direkt hinter mir! Ich drehte mich um. Ein Junge mit schwarzen Haaren und einer Kapuze. Lucas! Der Schreck fraß mich auf. Mein eigentlich verstorbener Feind, der jetzt mit einem Fleischermesser vor mir Stand! Ich spürte, wie er mir das Messer in den Magen rammte. Ich spuckte Blut. Wieso hatte er das getan? „Verdammt Lucas!“ murmelte ich und noch bevor er eine Antwort geben konnte, viel ich zu Boden. Und das letzte was ich sah, bevor ich bewusstlos wurde, war sein breiter werdendes Grinsen.
28.3.15 23:44


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