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Die Nacht

Bitterlich kalt war diese Nacht. Der Mond war nur zur Hälfte zu sehen, trotz dem kräftig leuchtenden Vollmond. Bewölkt durch Schneewolken, alles war grau und düster. Die Sterne waren nur an Wolkenlücken zu sehen. Der Boden war mit Schnee bedeckt. Die Bäume kahl und auf ihren Stämmen und Ästen sitzt eine dicke Schneeschicht. Alles ist weiß und grau. Ruhig ist die Nacht. Ein paar Lichter von den Häusern sind eingeschaltet, sonst ist nichts da. Die Straßen und Gassen sind leer. Einige Kilometer entfernt einer Kirche ist ein Friedhof. Das sonst so unschuldige Weiß trägt rote Flecken. Blut....Nichts ist so wie es scheint, denn Vögel, die den Winter über in ihrer Heimat bleiben, flogen erschrocken davon. Das klirren zweier Waffen ist zu hören. Blut spritzt auf den Boden und beschmutzt den Schnee noch mehr. „Na? Hast du endlich genug?“, fragte eine dunkle Stimme. Ein lächeln. „sehe ich so aus, als hätte ich genug?! Du kennst mich doch, oder?“, antwortete jetzt eine hellere Stimme, die etwas spielerisch und aggressiv klingt. „Gut, dann kann ich ja weiter machen und dich töten!“. Er macht einen Sprung. Er läuft auf sie zu und schlägt zu, direkt auf ihrer Magen Höhe. Ein klirren. „Du glaubst doch nicht, dass du mich damit kriegen kannst.“, sagte sie gehässig, während ihr Arm, der sie geschützt hatte, zittert. Blut fließt auf dem Boden und der Schöne weiße Schnee wird in ein dunkles blutrot getränkt.
29.3.15 15:33


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